Finanz- und Ressourcenmanagement – aber richtig

Posted by Deltek on February 8, 2022

TwitterTweet it:'Probleme in den Lieferketten bereiten besonders der Architektur- und Ingenieurbranche schlaflose Nächte. Erfüllungstermine sind in Gefahr, analog dazu verlangsamt sich der Finanzfluss. A&E Unternehmen müssen nun rechtzeitig gegensteuern.'

Die Pandemie stellt die Architektur-, und Ingenieurbranche vor wirtschaftliche Herausforderungen. Speziell die Finanzteams stehen unter enormem Druck. Ein optimiertes Finanz- und Ressourcenmanagement ist in ökonomisch schwierigen Zeiten ein entscheidender Faktor. Hier besteht aber häufig noch Handlungsbedarf.

Im internationalen Vergleich steht die deutsche Wirtschaft trotz der Covid-19-Pandemie immer noch gut da. Dennoch ziehen bereits die ersten dunklen Wolken auf. Probleme in den Lieferketten bereiten besonders den Architektur-, Ingenieur- und Beratungsunternehmen schlaflose Nächte. Erfüllungstermine von Aufträgen sind in Gefahr, analog dazu verlangsamt sich der Finanzfluss. Unternehmen, die hier nicht rechtzeitig und mit Augenmaß gegensteuern, sehen harten Zeiten entgegen.

Mit den richtigen Prozessen können Unternehmen der Branche allerdings ihre Finanzbereiche auf das veränderte ökonomische Klima einstellen. Voraussetzung dafür ist eine strategische Planung.

Abschied von etablierten Routinen

Flexibilität ist das Gebot der Stunde. Das gilt auch für die Prozesse rund um das Finanzwesen. Bewährte Budgetroutinen sind gut, neue Planungsansätze sind besser. Die aktuelle Situation erfordert schnelles Handeln. In einem wirtschaftlichen Umfeld, das sich rapide verändert, sind Daten aus der Vergangenheit nicht länger ausreichend für die Geschäftsentwicklung. Auch Prognosen für die Zukunft sind schwierig, denn die Märkte sind weltweit im Umbruch. Darum müssen neue Prozesse mit kurzen Zeitfenstern her. Das schärft den Blick auf die aktuellen Finanzdaten. Eine transparente Projektpipeline ist dabei das A und O. Sie liefert einen genauen Überblick über die einzelnen Projektphasen, die erforderlichen Ressourcen und den Zeitpunkt der Fertigstellung. Anhand dieser Planungsdaten lassen sich Rückschlüsse auf die Einnahmen und Ausgaben während eines laufenden Projektes ziehen. Darüber hinaus kann ein Unternehmen besser abschätzen, welche Kapazitäten und Ressourcen im eigenen Haus vorhanden sind und wo externe Kräfte mit ins Boot geholt werden müssen. Nicht zuletzt hilft eine transparente Projektpipeline dabei, die Umsatzerwartungen klarer zu definieren.


 

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Optimierungsbedarf ist groß

Handlungsbedarf haben Betriebe auch, wenn es um die Steuerung der Betriebsmittel geht. Mit einfachen Maßnahmen kann hier vorgesorgt werden. Dazu gehören beispielsweise wöchentlich zu erstellende Stundenabrechnungen und regelmäßige Zwischenrechnungen an die Projektkunden. Der Schutz der Liquidität spielt dabei eine zentrale Rolle. Kunden, die öfter bezahlen, verursachen keine großen Außenstände oder gar mögliche Zahlungsausfälle, was das geschäftliche Risiko minimiert. Auch die effektive Steuerung von überfälligen Debitoren und Kreditoren kann die Liquidität schützen. Nicht immer muss ein Zahlungsverzug das Aus für ein Projekt bedeuten, wenn es bei einem Kunden finanzielle Engpässe gibt. Hier helfen ein offenes Wort sowie eine gemeinsame Problemlösung. Dazu gehört die Vereinbarung von Mindestzahlungen und die regelmäßige Anpassung der Konditionen. Das schützt die Projekte und stärkt die Kundenbindung.

Im schwierigen wirtschaftlichen Fahrwasser gehören auch lang etablierte Vertragsstandards auf den Prüfstand. Auch Architektur-, und Ingenieurunternehmen müssen innovative Lösungen entwickeln. Das erfordert auch die Anpassung von Verträgen mit Kunden und Zulieferern. So sichern Betriebe ihre Wettbewerbsfähigkeit und schützen ihre Liquidität.

Flexibles Arbeiten als Chance

Neue digital-gestützte Arbeitsweisen haben in der Pandemie Auftrieb bekommen. Dafür sprechen Kostenvorteile sowie mehr Flexibilität im Arbeitsalltag. Allerdings erfordert die Heimarbeit viel Selbstdisziplin. Architektur-, und Ingenieurunternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle häufig zunächst an die neuen Bedingungen anpassen. Dazu gehört moderne Technik, die den reibungslosen Ablauf digitaler Arbeitsprozesse sicherstellt. Vertrauen ist wichtig, dennoch braucht das remote Arbeiten ein gewisses Maß an Regeln. Nur so wird unterm Strich das Ergebnis stimmen und ein Projekt erfolgreich laufen.

Vereinfacht wird die Arbeit vom heimischen Schreibtisch durch die strikte Digitalisierung von Prozessen. Das gilt auf für den Finanzbereich. Papierlose Prozesse für das Pipeline-Management, die Ressourcenplanung sowie Abrechnungs- und Workflow-Prozesse beschleunigen die einzelnen Arbeitsschritte und führen zu mehr Transparenz.

Indem Architektur-, Ingenieur- und Beratungsunternehmen ihre Schlüsselprozesse optimieren, schaffen sie die Voraussetzungen für den effektiveren Einsatz ihrer Betriebsmittel. Die Modernisierung von Betrieben reduziert auch den Druck auf die Finanzteams. Praktische Empfehlungen für die erfolgreiche Migration zum digitalen Unternehmen bietet der Best-Practice-Leitfaden für das Finanzmanagement in der Architektur- und Ingenieurbranche.

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