Warum die Professional-Services-Branche am Scheideweg steht und was das für Führungskräfte bedeutet

Posted by Claire Hodgson on June 5, 2018

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Die Professional-Services-Branche befindet sich im Wandel: Während die Branche weltweit weiter wächst, hat sich der Wettbewerb verschärft und die Margen sind kleiner geworden. Anbieter haben nicht mehr das Monopol auf Fachwissen, das sie einmal hatten und die Kunden wollen „more for less“. Neue Technologien stellen traditionelle Geschäftsmodelle auf den Kopf und lassen weitere Umbrüche erwarten.


Um diese Herausforderungen zu untersuchen, haben wir 700 Entscheidungsträger in Professional-Services-Unternehmen auf der ganzen Welt befragt und die Ergebnisse in unserem aktuellen Report „Insight to Action – the future of the professional services industry“ zusammengefasst. Die meisten Befragten gaben an, dass sie über die zunehmenden Herausforderungen in der Branche besorgt sind und sich nicht gut auf die Zukunft vorbereitet fühlen.


 

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Wichtige Ergebnisse der Umfrage


  • 52% der Entscheidungsträger sind der Ansicht, dass in fünf Jahren die zunehmende Komplexität von Projekten die größte Herausforderung für das Projektmanagement sein wird, gefolgt von maßgeschneiderten Dienstleistungen (38%) und der Commoditisierung von Dienstleistungen (34%)
  • ein Drittel (33%) der CEOs/Geschäftsführer sagt, dass die Entwicklung genauerer Preismodelle in den nächsten fünf Jahren oberste Priorität hat
  • die Definition von Wettbewerbsvorteilen ist eine der drei wichtigsten Prioritäten für Verbesserung (27%) in den nächsten fünf Jahren weltweit
  • 60% weltweit sagen, dass die Weiterentwicklung des Portfolios an Innovationen in fünf Jahren eine der höchsten Prioritäten im Business Development haben wird
  • 81% der CIOs meinen, dass ihr Unternehmen für die Risiken disruptiver Technologien nicht vorbereitet ist.

Besser, schneller, billiger



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Wie unsere Studie zeigt, wird der zunehmende Wettbewerb eine der größten Bedrohungen für Professional-Services-Unternehmen in den nächsten Jahren sein. Neue Player treten schnell in den Markt ein, während alte diversifizieren. Darüber hinaus machen Unternehmer aus Schwellenländern den etablierten westlichen Anbietern das Leben schwer.


Das wird zu anspruchsvolleren Kunden führen, die nicht mehr nur mit einem Anbieter arbeiten, sondern einen „À-la-carte-Ansatz“ bevorzugen. Einige Kunden verweigern bereits klassische Konzepte wie die stundenweise Abrechnung und fordern mehr Transparenz bei den Kosten. Es überrascht deshalb nicht, dass Entscheidungsträger die Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen als eine der Top-3-Prioritäten für Verbesserungen der nächsten fünf Jahre sehen, während ein Drittel (33 Prozent) der Firmenchefs der Meinung ist, dass bessere Preismodelle entscheidend sein werden.


Transformative Technologien


Disruptive Technologien tragen zum Leid der Branche bei und erfordern eine dringende Reaktion. Für Kunden ist viel Business-Know-how heute online, kostenlos oder zu viel niedrigeren Preisen verfügbar. Und fortschrittliche Systeme und Softwarelösungen übernehmen viele der einfacheren Aufgaben, die ursprünglich von Professional Services manuell bearbeitet wurden.

Der Trend wird sich vermutlich noch weiter fortsetzen und beschleunigen, wenn neue Innovationen wie Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Blockchain heranreifen. Die Professional-Services-Unternehmen müssen sich entsprechend anpassen und doch sagen 81 Prozent der Geschäftsführer, dass ihr Unternehmen auf disruptive Technologien nicht vorbereitet ist.


 TwitterTweet it: „81% der Geschäftsführer von Professional Services sagen, ihr Unternehmen sei auf disruptive Technologien nicht vorbereitet“


Wachsender Druck



Wachsender Druck

Da sich ein „perfekter Sturm“ an Herausforderungen über der Branche zusammenbraut, wird es für Professional-Services-Unternehmen immer schwieriger, Projekte profitabel auszuführen. Nebenbei haben sie mit immer komplexeren rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Fachkräftemangel zu kämpfen, die die praktische Umsetzung der Leistungserbringung zusätzlich erschweren.

Es ist deshalb wenig überraschend, dass 52 Prozent der Entscheidungsträger sagen, dass die zunehmende Komplexität von Projekten in fünf Jahren die größte Herausforderung für das Projektmanagement sein wird, gefolgt von maßgeschneiderten Dienstleistungen (38 Prozent) und der Commoditisierung von Dienstleistungen (34 Prozent). Kreative Lösungen sind notwendig, um zufriedenstellende Margen sichern zu können.


Warten ist keine Option


Unsere Erhebung zeigt eindeutig, dass sich Professional-Services-Unternehmen auf Unsicherheit einstellen müssen. Führungskräfte müssen mit Unterstützung der richtigen Softwarelösungen die notwendigen Managementstrategien und -prozesse finden und konsequent umsetzen.

Sie müssen außerdem flexibel sein und „Enterprise Agility“ zum Motto machen. 60 Prozent der Befragten weltweit sind sich dessen bewusst, dass die Pflege eines Innovationsportfolios, das ihnen die Möglichkeit zur steten Anpassung gibt, auf einem immer wettbewerbsintensiveren Markt von entscheidender Bedeutung sein wird.

In „Insight to Action“ schauen wir uns die Herausforderungen der Branche im Detail an und stellen klare Handlungsoptionen vor für Unternehmen und Führungskräfte in den Professional Services, die sich der Zukunft stellen wollen.

 

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